Pressemitteilungen

13. März 2019: Grenzenlos studieren. Europa wählen!

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) rufen mit einer
gemeinsamen Aktion die Studierenden auf, sich an der Wahl zum Europaparlament am 26. Mai 2019
zu beteiligen. Titel: „Grenzenlos studieren. Europa wählen!“

HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt startete die Initiative gestern im Rahmen des HRK-Senats in
Berlin.

„Europa ist kein Selbstläufer“, erläuterte er heute vor der Presse in Berlin. „Wir möchten deutlich
machen, wie wichtig diese Wahl für die Zukunft des Einzelnen werden kann. Jeder soll sich selbst
befragen, in welchem Europa er oder sie künftig leben will und dann seine oder ihre Stimme abgeben.
Im HRK-Senat ist sehr deutlich geworden, dass die Hochschulen tief besorgt sind über den
gewachsenen Einfluss populistischer und nationalistischer Kräfte in Europa. Unsere Hoffnung ist, dass
die Studierenden sich diesem Trend bei der Wahl aktiv entgegenstellen.“

DSW-Präsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep erklärte: „Die Studierenden sind eine wichtige Stimme
gegen Wissenschaftsfeindlichkeit und Populismus in Europa. Sie tun gut daran, diese EU-Wahl sehr
ernst zu nehmen und sich für ein Europa des Austauschs und der Vernunft einzusetzen. Auch die
Studenten- und Studierendenwerke bekennen sich zu Weltoffenheit und Toleranz.“
HRK und DSW bitten die Hochschulen und Studentenwerke um ihre Unterstützung und haben zu
lokalen und regionalen Aktionen aufgerufen. Der gemeinsame Slogan „Grenzenlos studieren. Europa
wählen!“ soll das Dach bilden für einen starken gemeinsamen Impuls an die Studierenden.

Scheckübergabe für den Mensa-Service

20. Februar 2019 - Marburger Schausteller spenden für den Mensa-Service

Einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro für den „Mensa-Service“ des Studentenwerks überreichte der Organisator der Innenstadtkirmes Adi Ahlendorf heute im Namen der Schausteller im Studentenhaus.

Über den „Mensa-Service“ bieten studentische Mitarbeiter täglich von 11.30 Uhr bis 14.00 Uhr im Eingangsbereich des Studentenhauses behinderten Studierenden Unterstützung an. Sie helfen den seh- und mobilitätsbehinderten Studierenden nicht nur bei der Auswahl und Ausgabe der Speisen, sondern informieren auch über Neuigkeiten, interessante Aushänge im Studentenhaus oder führen Studierende in die einzelnen Abteilungen des Studentenwerks. Dieser Service ermöglicht es, die Angebote im Studentenhaus so barrierefrei wie möglich zu nutzen.

Foto: Scheckübergabe im Studentenhaus v.l.n.r. Verpflegungsleiter  Martin Baumgarten, Studentenwerksgeschäftsführer Dr. Uwe Grebe, Erdina Tahiri vom Mensa-Service  und die  Innenstadtkirmes-Organisatoren Adi Ahlendorf und Toni Ahlendorf.

Studierende sitzen im Speisesaal, der mit kerzenschein beleuchtet ist

13. November 2018 - „Willkommen in Marburg“ für alle Erst- und Zweitsemester 2018

Rund 500 Erst- und Zweitsemester feierten auf stimmungsvolle Weise am Donnerstagabend den Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt. Bei Kerzenschein und an festlich gedeckten Tischen ließen sich die Neu-Marburger das dreigängige Menü schmecken, tauschten erste Uni-Erfahrungen aus und genossen die Musik der Formation „Marburg Jazz Connection“. Die Karten für das Begrüßungsdinner waren restlos ausverkauft, der große Speisesaal der Mensa am Donnerstagabend folglich bis auf den letzten Platz belegt. Begrüßt wurden die Gäste durch Dr. Uwe Grebe, Geschäftsführer des Studentenwerks, Dr. Thomas Spies, den Oberbürgermeister der Stadt Marburg, den Kanzler der Philipps-Universität, Dr. Friedhelm Nonne sowie von Fabian Rocke und Leonie Wölke vom AStA der Philipps Universität.
Beim Servieren des Essens und der Getränke halfen Marburger Stadtverordnete, um damit die Verbundenheit zwischen Stadt, Universität und Studentenwerk zu unterstreichen.

Eine Frau sitzt im Pappkarton mit einem Laptop auf dem Schoss

19.September 2018 - „Kopf braucht Dach“: Mehr bezahlbarer Wohnraum für Studierende

Das Studentenwerk Marburg beteiligt sich am heutigen bundesweiten Aktionstag „Kopf braucht Dach“ aller Studenten- und Studieren­den­werke Deutschlands. Gemeinsam machen diese auf die schwierige Wohnsituation der Studierenden in den Hochschulstädten zum Wintersemester 2018/2019 aufmerksam und fordern von der Politik auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene mehr Unterstützung.

Geschäftsführer Dr. Uwe Grebe erklärt dazu: „Die Wahl des Studienorts darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Für die Studierenden ist bezahlbarer Wohnraum knapp. Unsere Haltung ist klar: Mehr bezahlbaren Wohnraum für die Studierenden zu schaffen und zu erhalten, das ist eine gesamtstaatliche Aufgabe, und dafür brauchen wir deutlich mehr Unterstützung der Politik.“

 Mit ihrer Kampagne „Kopf braucht Dach“ fordern die Studenten- und Studierendenwerke mehr staatliche Unterstützung beim Neubau und bei der Sanierung von Studierendenwohnheimen. Insbesondere die Studierenden werden eingeladen, auf der Kampagnen-Website www.mein-studentenwohnheim.de online ihre Stimme abzugeben für mehr bezahlbaren Wohnraum. „Wir brauchen die Studierenden als Multiplikatoren und Unterstützer“, so Grebe weiter. „Helfen Sie uns, gegenüber der Politik noch mehr Druck zu machen!“

Seit dem Jahr 2008 nahm die Zahl der öffentlich geförderten Studienplätze um 45 % zu, während die Zahl der öffentlich geförderten Wohnheimplätze nur um knapp 8 % stieg. „Diese Schere darf nicht noch weiter auseinandergehen“, so die klare Botschaft der Studentenwerke.

Obwohl das Studentenwerk Marburg in den letzten 4 Jahren rund 200 neue Wohneinheiten gebaut hat und bereits an weiteren Projekten arbeitet, ist der Bedarf an bezahlbaren Wohnraum weiterhin sehr hoch. „Um in Marburg noch zum Semesterstart zusätzlichen bezahlbaren Wohnraum zu generieren, setzen wir deshalb auch auf die Mithilfe der Marburger und suchen Fairmieter“, erklärt Grebe weiter. Über die kostenlose Privatzimmerbörse des Studentenwerks können mit wenigen Klicks private Wohnangebote im Online-Portal veröffentlicht werden, wo es von Studierenden sofort gefunden und abgerufen werden kann. Wer sich an dieser Aktion beteiligen möchte, klickt sich unter www.studentenwerk-marburg.de unter der Rubrik Wohnen in die Privatzimmer-Börse und stellt dort sein Angebot ein. Telefonisch ist die Privatzimmerbörse unter der Nummer 06421/296-149 erreichbar. Wer Wohnraum zur Verfügung stellen möchte, statt Miete aber eher Unterstützung im Alltagsleben benötigt, der kann sich beim Studentenwerk für das Projekt  „Wohnen für Hilfe“ anmelden.

Online-Stimmabgabe für mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende:

https://mein-studentenwohnheim.de/mitmach-aktion

Privatzimmer-Börse des Studentenwerks Marburg

http://www.studentenwerk-marburg.de/wohnen/privatzimmerboerse.html