Grundstein gelegt für 74 Wohneinheiten mitten in der Stadt

Bei der Grundsteinlegung: (v.l.) Architekt Klaus Wagner, Hans-Peter Hardt Studentenwerk Marburg, Oberbürgermeister Dr. Thomas Spieß, Dr. Uwe Grebe Geschäftsführer Studentenwerk Marburg, Bauleiter Detlef Hortig

Heute wurde im Hermann-Jacobsohn-Weg der Grundstein gelegt für den Bau des neuen Wohnheims „Atlashaus“ - 74 Studierende finden hier bald ein neues Zuhause. Das Bauprojekt wird realisiert mithilfe des Landes Hessen, das dem Studentenwerk das Baugrundstück als Erbbaugrundstück zur Verfügung stellt.

Das Atlashaus entsteht auf dem Gelände des alten Sprachatlas der Philipps-Universität Marburg – daher der Name, der in einem Namenswettbewerb von Studierenden vorgeschlagen wurde. „Atlas: Nachschlagewerk, Gebirge, Kartenwerk – Inbegriff geographischer Weite, länderübergreifender Vielfalt und Verschiedenheit. Was passt besser zu einem Studentenwohnheim in dem Studierende unterschiedlicher Fächer aus vielen Ländern und Kulturen miteinander wohnen, lernen, kommunizieren und feiern.“, so Dr. Uwe Grebe, Geschäftsführer des Studentenwerks Marburg anlässlich der Grundsteinlegung. Grebe sprach den Unterstützern dieses Projekts seinen Dank aus - so vor allem den Vertretern der Philipps-Universität und des Landes Hessen. Voraussichtlich im Herbst 2021 wird das Haus bezogen werden können.

Mit einer Gesamtwohnfläche von über 1.500 qm entstehen in dem neuen Haus für circa 6,4 Millionen Euro 74 Wohnplätze als Einzelzimmer mit eigenem Bad. Bewusst wird im Haus auf Gemeinschaftsküchen in jeder Etage gesetzt, sie sollen zum Treffpunkt der Bewohner werden und den lebendigen Austausch untereinander fördern. Außerdem werden die Studierenden einen weiteren Gemeinschaftsraum nutzen können und auch der Garten bietet Raum für Aktivität: „Urban gardening“ ist hier geplant. Heißt: Wer möchte, kann sich sein eigenes Beet anlegen und nach Herzenslust gärtnern. Das neue Atlashaus leiste einen Beitrag zur Linderung der studentischen Wohnungsnot in Marburg an attraktiver Stelle, erklärt Grebe. Und: Nicht nur Studierende werden im Hermann-Jacobsohn-Weg einziehen: „Als Naturschutzmaßnahme werden wir hier ein Schwalbenhaus aufstellen, in dem aber auch andere Vogelarten und Fledermäuse ein Quartier finden können.“, so Grebe weiter.